Drei Gründe, warum Diäten nicht funktionieren


Wir sollen keine Süßigkeiten essen und keinen Alkohol trinken. Bitte auch kein Weizenmehl und generell keine Kohlenhydrate, schon gar nicht nach 18.00 Uhr. Und gleichzeitig sollen wir uns möglichst vielseitig ernähren: Ein paar Walnüsse hier, Olivenöl dort und bitte viel Omega3. Aber, Vorsicht! Denn das passt natürlich nicht zu Atkins, Paleo und Schlank-im-Schlaf, die eigentlichen Diätwunder, die uns dabei helfen sollen, den Gürtel endlich wieder enger zu schnallen.

Abgesehen davon wollen uns auch sämtliche Klatschmagazine und unser Partner spätestens ab April ins Bikini-Workout stecken. Wir sollen verzichten und uns gleichzeitig wohl fühlen, bloß keine Stimmungsschwankungen haben, aber munter und euphorisch auf unser Ziel hinarbeiten. Wir müssen nur enthaltsam leben, die Selbstkontrolle wahren und am Ende purzeln die Pfunde schon von ganz alleine. Das Mittel der Wahl: Kalorien reduzieren um jeden Preis –

Herzlich Willkommen in der Optimierungsgesellschaft. Aber hilft das denn alles wirklich?

Diäten? Nein, Danke.

Abnehmen stresst nicht nur Herz und Hirn, sondern bringt auch den gesamten Körper aus dem Gleichgewicht. So fordern einige Diäten ein 3-tägiges-Powerprogramm, bei dem auf alles verzichtet werden soll, was früher Spaß gemacht hat. Während dieser Zeit verliert der Körper zwar Gewicht, aber auch nur, weil er kaum etwas zu sich nimmt. Mit dem Ende der Diät kommen also auch die Pfunde wieder.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass zwar viele Diäten dabei helfen, in den ersten Monaten 5-10% des Körpergewichts zu verlieren (hauptsächlich Wasser, weil Fett kann man nur sehr langsam abbauen), die Schwierigkeit jedoch darin besteht, dieses Gewicht zu halten. Das Ende vom Lied: Nicht selten wiegen diätwütige Frauen nach ein paar Monaten wieder genau so viel wie vorher – oder oft noch mehr.

Ein Artikel in der Ärztezeitung zitiert eine kanadische Studie bei der 5 populäre Diäten im Test durchfallen. Ausgehend von dem gefühlten Stresserlebnis, das so eine Diät verursacht, ist unter dem Gesichtspunkt der anschließenden Frustration also schon vor Beginn davon abzuraten.

In 31 Langzeitstudien zum Gewichtsverlauf (auf 2 Jahre angelegt) nach Diäten hat die amerikanische Gesundheitspsychologin Traci Mann herausgefunden, dass nur etwa 2-4% der Übergewichtigen, die mittels einer Diät abgenommen hatten, auch langfristig ihr Gewicht halten konnten. Sie zeigte auch, dass mindestens ein Drittel der Teilnehmer eines Abspeckprogramms im Anschluss an ein solches mehr wogen als vor der Abnehmprozedur.

Vor dem Hintergrund, dass Diäten eigentlich das Gegenteil bewirken sollen, erscheint diese Tatsache zunächst merkwürdig. Wie kann es also dazu kommen, dass wir letztlich mehr zu- als abnehmen und sich unser Einsatz am Ende möglicherweise gar nicht gelohnt hat?

Wir haben drei Hauptgründe ausgemacht: Der Reiz des Verbotenen, der Einfluss von Stress und die Veränderung unseres Stoffwechsels.

1. Der Reiz des Verbotenen

Diäten schreiben uns nicht nur vor, was wir essen sollen, sondern auch, wie wir zu denken haben: Zucker ist schlecht, Fette sind schlecht, Sitzen ist schlecht und am Ende sind es noch wir selbst, die schlecht sind. Gemäß unseres Diätplans beginnen wir, die Welt in gute und schlechte Lebensmittel einzuteilen und uns fortan nur noch an die guten zu halten.

Der Kopf ist auf Verzicht programmiert und insgeheim schmieden wir schon große Pläne von mindestens zwei Kleidergrößen und einem straffen Bauch zum Sommeranfang. Doch was anfänglich gut funktioniert, endet meist in Gedankenkreisen um Süßigkeiten oder alles, was fettig ist.

Wir sollen entgegen unserer Gewohnheiten handeln und die Anziehungskraft von allem, was jetzt offiziell verboten ist, links liegen lassen. Doch das schaffen wir nicht immer und plötzlich ist sie da, die Realität: Eine wohl riechende Lasagne im Restaurant auf dem Nachbartisch, während wir am Salatblatt knabbern, oder die knisternde Weingummitüte, die unser Partner abends vor dem Fernseher auspackt.

Wir. wollen. auch. SOFORT! Der Reiz des Verbotenen, über Tage hinweg hat er sich in unseren Alltag eingeschlichen und uns an die Grenzen gebracht. Jetzt werden wir schwach und können nicht mehr widerstehen. Wir schlagen zu. Erst klammheimlich, wenn die Familie aus dem Haus geht, und später dann in aller Öffentlichkeit.

Überdies hinaus zwingt dich dein Unterbewusstsein zwingt zum Essen, wenn wir uns das Essen verbieten, da es für uns ein Überlebenstrieb ist.

2. Diät bedeutet Dauerstress mit Folgen

Uns immer wieder selbst in die Schranken zu weisen, macht nicht nur schlechte Laune, sondern löst auch noch Stresshormone im Körper aus. Wir kennen das aus anderen Situationen: Wenn wir zu spät dran sind und zum Bus rennen oder die Angst haben dem Alltag nicht gewachsen zu sein, dann schlägt unser Herz schnell, wir sind unruhig, können uns schlecht konzentrieren und sind gereizt. Eine explosive Mischung.

Ist der Körper nur ab und zu gestresst, hält er das gut aus. Verfällt er allerdings in ein Gefühl von Dauerstress, ist das mehr als ungesund. Und genau das bedeuten Diäten: Dauerstress. Über Wochen hinweg müssen wir uns maßregeln. Wir wollen essen, dürfen aber nicht zuschlagen. Der Körper schüttet dann das Stresshormon Cortisol aus und bringt ihn so in Alarmbereitschaft. Wir sollen jetzt eigentlich mit inneren und äußeren Anforderungen besser umgehen können. Das funktioniert jedoch nur zeitweise. Denn, befindet sich der Körper in andauernder Habachtstellung, wird es ungesund.

Wir sind dann anfälliger für Erkältungen, leiden eher unter Bluthochdruck und, auch damit müssen wir rechnen, altern schneller. Darüber hinaus beeinflusst Stress unseren Schlaf. Er ist unentspannt, wir wachen oft auf und fühlen uns am Morgen wie gerädert. Und nicht nur das: Stress wirkt sich auch auf unser Hungergefühl aus.

Jeder kennt das: Nach einem harten Arbeitstag greifen wir eher in die Süßigkeitentüte, um uns zu belohnen, als sonst. Und machen wir es nicht, weil uns wir gerade in einer Diät befinden, erhöht sich wiederum der Stress. Wir befinden uns also in einer Zwickmühle. Ziehen wir hier nicht rechtzeitig die Notbremse, wird es gefährlich und wir können unserer Gesundheit langfristig Schaden zufügen.

Diäten sind also nicht nur begrenzt erfolgreich, sondern können auch unsere Gesundheit gefährden. Hinzu kommen unkontrollierbare Gefühlsausbrüche und Selbstzweifel, ob wir durchhalten, oder Schuldgefühle, wenn wir abbrechen.

Hand auf’s Herz: Ist es das wirklich wert? Nein. Und weil wir das innerlich spüren, schmeißen wir auch nicht selten alles hin und geben auf.

3. Diäten verändern unseren Stoffwechsel

Nach all den Tagen des Verzichts genießen wir das Sündige und haben das Gefühl, als hätten wir mehr Hunger denn je zuvor. Dieses Gefühl trügt nicht. Denn während der Diät hat sich unser Hormonspiegel verändert.

Konkret bedeutet dies, dass jene Hormone, die unseren Appetit zügeln sollen, abgenommen und solche, die den Appetit anregen, zugenommen haben. Dies belegt auch die „Biggest Loser“ Diätstudie. Sie untersuchte die Entwicklung der Teilnehmer der US Serie „Biggest Loser“. Laut der Studie ist der Grundumsatz der Teilnehmer um 500kcal niedriger als zu Beginn der Diät (Studie hier im Spiegel nachlesen).

Die Folge: Auch, wenn unsere Diät bereits zu Ende ist und wir gefühlt wieder völlig normal essen, sendet das Gehirn immer noch Hunger-Signale. Dadurch essen wir mehr als wir eigentlich müssten und nehmen all die mühsam verlorenen Kilos in kurzer Zeit wieder zu.

Und nicht nur das: Der Hormonspiegel kann bis zu 6 Jahren nach der Diät noch verändert sein. Unser Stoffwechsel ist durch das Abnehmvorhaben völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Diese Tatsache führt nicht zuletzt dazu, dass wir oft nach einer Diät mehr wiegen als vorher. Ganz zu schweigen von dem Gefühlschaos, das es in uns anrichtet. Wir sind sauer und schlagen jetzt aus Trotz erst richtig zu. Also was tun?

Bonus Tipp: Schluss mit Jojospielen

Diäten funktionieren nicht, weil sie uns in kurzer Zeit zu viel abverlangen. Wir sollen dem Reiz des Verbotenen widerstehen und von heute auf morgen Gewohnheiten durchbrechen, die wir über Jahre hinweg in uns getragen haben. Dadurch fühlen wir uns gestresst und bringen unseren gesamten Organismus aus dem Gleichgewicht: Stresshormone durchfluten unseren Körper und sorgen so dafür, dass wir anfälliger für Krankheiten sind, schlechter schlafen und unregelmäßiger essen.

Und als ob das noch nicht genug wäre, kann eine Diät auch noch langfristig unseren Stoffwechsel verändern. In der Folge essen wir dann über unser Maß hinaus und nehmen wieder zu. Was also tun?

Was sehr gut funktioniert ist, sich realistische Ziele zu setzen und auch zu überlegen, welche Maßnahmen wir selbst ergreifen können, um diese zu erreichen. So können wir Schritt für Schritt altbewährte Gewohnheiten ablegen, ohne vorschnell in alte Muster zurück zu fallen, und das mit langfristiger Wirkung.

Jemand, der nie zuvor Sport gemacht hat und im Rahmen einer Diät dreimal wöchentlich Ausdauersport betreiben soll, wird wahrscheinlich sehr früh scheitern. Übrig bleibt dann nur noch der Frust. Hier wäre es realistischer zu überlegen, wie regelmäßige Bewegung so in den Alltag integriert werden kann, dass sie zu Beginn nicht überfordert und auch noch Spaß macht. Zum Beispiel, eine Bushaltestelle eher aussteigen und den restlichen Weg zu Fuß nach Hause laufen.

Das Gleiche gilt für’s Essen. Wer in der Vergangenheit nicht auf Fettiges und Süßigkeiten verzichten wollte, kann auch nicht von heute auf morgen damit aufhören. So sind Heißhungerattacken vorprogrammiert. Aber, die Lebensmittelumstellung kann langsam erfolgen, z.B. Chips durch Salzstangen ersetzen, Schokoriegel durch Schaumküsse oder Schokoladeneis durch Schokojoghurt. Ein paar Kalorien können auch schon gespart werden, wenn Limo und Säfte durch Wasser ausgetauscht werden.

Wenn du meinst es fällt dir trotzdem schwer auf das Eis, den Riegel oder Chips zu verzichten, dann möchte ich dir ein spannendes Angebot machen.

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Wichtig ist: Jeder in seinem Tempo. Natürlich helfen weniger Kalorien und mehr Bewegung auf dem Weg zur Traumfigur. Viel wichtiger ist aber, dass wir uns Ziele setzen, die wir einhalten können und solche, die uns motivieren und Spaß machen, den Weg weiterzugehen. Denn Scheitern frustriert und schlägt schnell ins Gegenteil um. Wer seine Ziele so plant, dass sie in seine Lebenswelt passen, scheitert erst gar nicht und kann nach und nach eine Schippe drauf legen.

Probiere es aus und berichte uns von deinen Erfolgen.

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Wissenschaftliche Studie belegt Wirksamkeit der Herzog-Methode

Untersuchungsergebnisse einer zweijährigen Pilotstudie dokumentieren die herausragenden Ergebnisse der Methode. „Mit der Methode der mediengestützten Gewichtsreduktion können Patienten nach nur einem Wochenende selbst erfolgreich abnehmen. Auch nach 18 bis 24 Monaten hält die Gewichtsreduktion an.“ Dr. Markus Backmund

Institut für Suchtmedizin und Adipositas, Praxiszentrum im Tal, Klinikum Schwabing, Max-Planck-Institut für Psychiatrie

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Prof. Dr. med. Helmut Woelk, ehem. Ärtzlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Giessen

„Dagmar Herzog ist es gelungen, die Erkenntnisse der Emotionsforschung auf besonders intensive Weise umzusetzen und anzuwenden. Die professionell und außergewöhnlich aufwendig gestalteten Trainings-MP3s ermöglichen die tägliche Arbeit mit Emotionen und erklären so den schnellen und dauerhaften Erfolg der Herzog Methode.“

Wichtiger Hinweis

  • Keine 100% Garantie

    Kundenmeinungen haben wir per Brief oder Email erhalten. Diese beispielhaften Erfolge können individuell abweichen und nicht für alle Kunden garantiert werden.

Teilnehmerstimmen

  • Petra schreibt: Liebe Frau Herzog, ich habe im Mai 2005 das "Schlankheitstraining" bei Ihnen besucht, war dann im Februar 2006 noch mal zur Nachbetreuung und am 24.-25.04.2006 hab ich "Die Kraft der Emotionen" ebenfalls besucht. Da ich von Ihrer Methode restlos überzeugt bin, war ich nicht das letzte Mal bei Ihnen! Außerdem empfehle ich Sie und Ihre Methode den Menschen weiter, die…
  • Marion schreibt: Jahrzehntelanges arbeiten, als Diätologin, mit Übergewichtigen, hat mich bis heute vergebens eine Diät oder Lebensmittel finden lassen, die wirklich funktionieren.Traditionelles Abnehmen ist immer mit Verzicht, Beherrschung, Kalorienzählen, extra Kochen müssen, Selbstmitleid und sehr oft mit Frustration und dazu gehörendem Stress verbunden. Bis ich durch Zufall Dagmar Herzog in München persönlich und das von ihr entwickelte "Emotionales Schlankheitstraining - Schlank für…
  • Karin schreibt: Ohne Diät hat Karin 75 Kilo abgenommen. Ihr Bindegewebe ist nicht erschlafft, sondern fest geblieben. Ihre Psyche hat sich völlig zum Positiven verändert. Sie ist heute eine glückliche, attraktive, erfolgreiche junge Dame.
  • Norbert schreibt: Ich war schon ein dickes Kind. Essen wurde bei uns zu Hause als Belohnung und Bestrafung gegeben: Belohnung, wenn mein Bruder und ich etwas gut gemacht hatten, Bestrafung, wenn wir Stunden lang vor einem Teller sitzen mussten, auf den Speisen gehäuft waren, die wir einfach nicht runter kriegten. Da gab es kein Aufstehen, bis der Teller geleert war. Ich wurde…
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